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Das Bild zeigt Erich Mielke, wie er einen Ball hochhält und diesen dabei anschaut.

Stasi und Sport

„Verhinderung jeglicher Feindtätigkeit im Zusammenhang mit Körperkultur und Sport...“

Dienstanweisung 4/71 über die politisch-operative Arbeit im Bereich Körperkultur und Sport.
BArch, MfS, AGM, Nr. 476, Bl. 186.

Für die DDR war sportlicher Wettkampf immer auch Klassenkampf. Entsprechend groß war die Rolle der Stasi in diesem Bereich der Gesellschaft. Insbesondere der Leistungssport wurde überwacht und gelenkt. Dazu gehörte auch die Geheimhaltung von Trainingsmethoden und -Programmen. Nichts wurde dabei dem Zufall überlassen: Zahlreiche Inoffizielle Mitarbeiter fungierten als Spitzel oder nahmen Einfluss auf Athletinnen und Athleten.
Im Rahmen der Führung wird anhand von Beispielen gezeigt, wie sich die Überwachung und Einflussnahme der Stasi auf den Leistungssport  heute noch in den Akten wiederfindet.

Die Führung ist an Wochentagen buchbar und grundsätzlich kostenlos. Die Mindestteilnehmerzahl beträgt fünf Personen. Nutzen Sie bitte die nachfolgenden Kontaktdaten für Ihre Anfrage.

Besucherdienst

Telefon: 030 2324-6699
E-Mail: einblick-ins-geheime@bundesarchiv.de

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