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Der Berliner Aufarbeitungsbeauftragte Tom Sello, der Bundesbeauftragte Roland Jahn und der Präsident des Abgeordnetenhauses von Berlin, Ralf Wieland stehen in der Ausstellung 'Einblick ins Geheime' und schauen auf eine Ausstellungstafel. Alle drei Männer tragen einen Mund-Nasen-Schutz.
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Politikerbesuch aus Berlin und dem Bundestag

Melanie Bernstein und Ralf Wieland besuchen den Campus für Demokratie

Am 25. Mai 2020 besuchte der Präsident des Abgeordnetenhauses von Berlin, Ralf Wieland, die "Stasi-Zentrale. Campus für Demokratie". Neben dem Bundesbeauftragten Roland Jahn führte der Beauftragte zur Aufarbeitung der SED-Diktatur im Land Berlin, Tom Sello, über das Gelände.

Hintergrund des Besuchs war das Interesse an der Entwicklung des Geländes der ehemaligen Stasi-Zentrale zu einem "Campus für Demokratie". Seit März 2018 unterstützt das Berliner Abgeordnetenhaus durch einen Beschluss die Erarbeitung und Umsetzung eines übergreifenden Konzepts.

Der Rundgang umfasste alle drei Ausstellungsangebote vor Ort: Die Open Air-Ausstellung "Revolution und Mauerfall" der Robert-Havemann-Gesellschaft, die Ausstellung "Einblick ins Geheime" des Stasi-Unterlagen-Archivs sowie das Stasimuseum mit der Ausstellung „Staatssicherheit in der SED-Diktatur“. Bei einem Blick in die Magazin- und Karteiräume informierte sich Wieland auch über die Arbeit des Stasi-Unterlagen-Archivs vor Ort.

„Ich freue mich, dass das Abgeordnetenhaus die Weiterentwicklung des Campus mit seinem Beschluss unterstützt.“

Roland Jahn
Bundesbeauftragter für die Stasi-Unterlagen

Am selben Tag traf sich der Bundesbeauftragte Roland Jahn auch mit Melanie Bernstein (CDU) zum Gespräch am historischen Ort. Als Obfrau im Ausschuss für Kultur und Medien des Deutschen Bundestags begleitet sie den parlamentarischen Entscheidungsprozess zum Transformationsprozess der Stasi-Unterlagen-Behörde, zu dem auch die Weiterentwicklung der "Stasi-Zentrale. Campus für Demokratie" gehört. Der Bundesbeauftragte sprach mit ihr über den Fortschritt des Prozesses und die Weiterentwicklung des Geländes in Lichtenberg. 

„Es ist wichtig, dass der Bundestag die Weichen für die dauerhafte Sicherung des Stasi-Unterlagen-Archivs gestellt hat. Damit können auch zukünftige Generationen eine der wichtigsten Errungenschaften der Friedlichen Revolution in der DDR nutzen.“

Roland Jahn
Bundesbeauftragter für die Stasi-Unterlagen